Der Regionalpark Ponikvanski kras

Der Regionalpark Ponikvanski kras umfasst eine geschützte Fläche von rund 40 km ². Hier haben sich Karstformen entwickelt, die den Formen auf dem Karst sehr ähnlich sind, nur in kleinerem Umfang und kleineren Dimensionen. Auf dem Gebiet erscheinen Karsttrichter, Sickergruben (Flussschwinden) und Karsthöhlen.
Das Hochland ist mit engen Tälern, durch die die Bäche Ponikvica, Peklenščica und Kalski potok fließen,  durchschnitten. Für die Täler ist charakteristisch, dass sie am nördlichen Rand entspringen und in Richtung Süden fließen. Solche Gebiete sowie alle Karstobjekte besitzen alle Merkmale des flachen und vereinsamten Karstes. Seit 1998 ist das  Gebiet der Ponikvanski kras als Landschaftpark geschützt, in dem sich Naturdenkmäler, wie die Ponikvica mit der Karsthöhle Pekel, die Höhle Bezgečeva jama oder das Steinhaus sowie die Höhle Steska jama oder Tajna jama befinden.

Quelle der Ponikvica
Unter der Ortschaft Srednja Ponikva entspringt der Bach Ponikvica, der über das Karstgebiet fließt und danach versickert. Der Bach entspringt im Berg, daneben befindet sich ein geregelter Wäschewaschbereich, der von den einheimischen Frauen zum Wäschewaschen verwendet wurde. Der Bach Ponikvica ist eine mächtige Karstquelle, die nach Aussage der Einheimischen nie versickert ist. Von der Quelle fließt der Bach Ponikvica bis zu den Flussschwinden in Loke, wo er dann in der Unterwelt der Höhle Pekel verschwindet.

Flussschwinden in Loke
Unter der Siedlung Loke befinden sich auf der rechten Seite neben der Straße drei Flussschwinden des Baches Ponikvica. Die erste Flussschwinde ist die größte und einzige, die ständig aktiv ist. Die zweite Flussschwinde ist kleiner und nur bei Hochwasser und starken und lang anhaltenden Regenfällen aktiv. Die dritte Flussschwinde befindet sich am Rande des Waldes unter einer Fichte und ist nach der Aussage der Einheimischen »die richtige«. Aus der Schwinde dampft es stark an heißen Tagen, die Landwirte benutzten sie nur für die Kühlung von Getränken.

Die Höhle Bezgečeva jama oder Steinhaus
Diese Höhle ist eine ursprüngliche Wasserhöhle, die als Geflecht von unterirdischen Höhlengängen in mehreren Etagen entstanden ist. Sie hat zwei Eingänge. Der obere Teil der Höhle heißt das Steinhaus, denn in der Höhle wurden die Knochen des Höhlenbären und die Reste von einem Topf aus Ton mit einem Ornament gefunden. Die Gesamtlänge der Höhlengänge beträgt 800 m.

Geheimhöhle (Tajna jama)
Dies ist die längste erforschte Wasserhöhle in Slowenien. Die Höhle hat zwei Eingänge und ist  rund 1300 m lang. In der Höhle sind schön geformte, glatte, geschwundene und nach Abmessungen nahezu identische Höhlengänge, außerdem sieht man an einigen Stellen auch interessante Tropfsteinformationen.

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