Das Schloss Strmol, Rogatec

Der Schlosskomplex liegt nordwestlich über dem Markt Rogatec. Zum ersten Mal wurde das Schloss 1436 erwähnt, als die Grafen von Celje Jakob Strmolski aus Cerklje na Gorenjskem den Turm bei Rogatec erteilten.
Der Renaissance-Entwurf und die Gewölbekonstruktionen wie auch der spätere starke Barockeinfluss, dem das Schloss sein reiches Interieur und die anziehende Fassadenbemalung zu verdanken hat, ordnen es den wichtigen Feudalobjekten im slowenischen Sprachraum zu. Im Gebäude war im 19. und 20. Jahrhundert das Bezirksgericht, wovon die noch erhaltenen Kerker zeugen. Das dritte Stockwerk wird von der renovierten Schlosskapelle bereichert, in der Barockwandmalereien erhalten sind. Die Kapelle wurde zum ersten Mal 1682 erwähnt und ist dem Hl. Vincencij von Ferrero gewidmet.
Die Kapelle ist mit zwei Gemachen verbunden, dem „kleinen“ und „großen“ Saal. Beide sind mit klassizistischer Bemalung verziert. Die Säle sind für Geschäfts- und Fachtreffen vorgesehen. Im Schloss werden auch unvergessliche Hochzeiten mit Bewirtung und einem interessanten Programm angeboten. In den Räumen des zweiten Stockwerks, die für Ausstellungen bestimmt sind, wechseln sich das Jahr hindurch verschiedene Ausstellungen der Künstler aus dem In- und Ausland wie auch Museumsausstellungen ab.
Im ersten Geschoss ist die charakteristische schwarze Schlossküche mit offener Feuerstelle aus Stein und gemauertem Abzug rekonstruiert. Das Schloss Strmol hat auch sein Schlossrestaurant und seinen -Bierkeller. Im Schlosskeller, wo es jetzt eine „Vinoteka za prijatelje“ (Vinothek für Freunde) gibt, sind Verkostungen von Spitzenweinsorten möglich. Eine Besonderheit der Vinothek stellt der Schlosskerker mit Weintabernakeln dar.
Am Schloss ist auch ein schön entworfener englischer Park mit ummauerter Quelle, die sich aber nicht erhalten hat.
Aus der Spätrenaissance bzw. Frühbarock stammt auch die anziehende blaugraue Architekturfassadenbemalung, deren Reste man beim Sondieren des Außenputzes entdeckt und sorgfältig rekonstruiert hat. Dem heutigen Schlosskomplex auf der Anhöhe verleihen sie ein malerisches Aussehen.         

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