Žalec

Žalec ist eine angenehme Stadt, reich an Erinnerungen an die Vergangenheit, mit einem lebhaften Lebens- und Kulturpuls und einer anziehenden grünen Umgebung.

Žalec wird zum ersten Mal im Jahre 1182 erwähnt, die Marktrechte bekam es aber 1265. Während der Türkeneinfälle erlitt es große Schäden, weshalb um die Kirche herum ein Lager mit viereckigem Entwurf und vier runden Wehrtürmen an den Ecken aufgebaut wurde. Die Wehrmauer wurde später abgerissen, von den Türmen hat sich aber bis heute nur noch der südwestliche Wehrturm erhalten, der aus Kieselstein mit Schießscharten erbaut wurde und das charakteristische kegelförmige Dach. In den Kellerräumen gibt es einen Weinkeller („Keuder“), in dem die Weine des Winzervereins Društvo savinjskih vinogradnikov verkostet werden können. Im Obergeschoss ist eine Weinbausammlung. Am Turm schlängelt sich der Abkomme der ältesten Weinrebe Europas hoch. 

Spuren reicher Vergangenheit können in den gut erhaltenen Gebäuden des alten Marktkerns aufgespürt werden – etwa das Zotel-Hofgut aus dem 16. Jahrhundert, das Haus Savin aus dem Jahr 1669, das Geburtshaus des Komponisten Risto Savin, in dem man sein Gedenkzimmer und eine ständige Ausstellung des Künstlervereins aus dem Tal Savinja

besichtigen kann. Die Kirche des Hl. Nikolai wird zum ersten Mal schon 1173 erwähnt.

In der Nähe der Stadt steht das Schloss Novo Celje aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, das als Kopie des Wiener Schönbrunns betrachtet wird.

Žalec und seine Umgebung werden von Hopfen-Anbaugebieten geprägt, nach denen das Tal auch das Tal des grünen Golds genannt wird. Das Gebiet des Tales Spodnja Savinjska dolina rühmt sich nämlich mit gut drei Viertel aller slowenischen Hopfenanpflanzungen. Mehr über Hopfenanbau erfahren die Besucher im Slowenischen Hopfenanbau und Brauerei-Ökomuseum Žalec.

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